Netzzugang

Die Schweiz führte mit der Bahnreform 1 den Wettbewerb in der Nutzung der Schienennetze ein. Zuvor fuhr jede Bahn, mit Ausnahme von Kooperationen, im Monopol auf ihrem eigenen Netz.

Seit dem Jahr 1999 haben Eisenbahn-Verkehrsunternehmen ein Anrecht, gegen Bezahlung eines Trassenpreises die Netze anderer Bahnen zu nutzen. Der freie Netzzugang bringt einen „Ideenwettbewerb” der Verkehrsunternehmen um attraktive und effiziente Bahnangebote. Er soll dadurch den Marktanteil der Bahn insgesamt erhöhen. Der Wettbewerb spielt vor allem im Güterverkehr mit rund 20 verschiedenen Cargo-Unternehmen.

Damit der freie Netzzugang (open access) seine Vorteile entfalten kann, muss der Zugang zur Infrastruktur fair und transparent gewährt werden. Der Schlüssel hierzu ist die diskriminierungsfreie Planung und Vergabe der Trassen.

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Erläuterung zur Verordnung NZV-BAVDE